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Menschen die miit HIV/AIDS leben
Schätzungsweise sind 8,8 % der tansanischen Bevölkerung von HIV/AIDS betroffen (davon 70.5% im Alter v. 25-49, 15% Alter v. 15-24 Jahre und 60% neue Infektionen) der tansanischen Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert. Die Dunkelziffer mag jedoch weitaus höher sein. Die Angst vor HIV/AIDS in Tansania ist sehr gross, dass Wissen darüber jedoch sehr gering. Die Aufklärungsarbeit ist nicht ausreichend und das Bewusstsein in der Gesellschaft bezüglich der Auswirkungen hat sich bis heute noch nicht genügend gebildet. Zwar bieten staatliche Krankenhäuser kostenlose HIV-Tests für junge Menschen unter 25 Jahren an und die Regierung versorgt Kranke kostenlos mit einigen Medikamenten (sogenannte ARAVs), jedoch herrscht eine grosse Lücke in der Präventionsarbeit, sowie in der Beratung und Aufklärung vor.
Und selbst wenn Kranke mit Medikamenten versorgt werden, fehlen ihnen oft die finanziellen Mittel um ihre Ernährung umzustellen und eine auf die Krankheit abgestimmte Diät einzuhalten. Dies wiederum verriengert den Effekt der Medikamente. Nach dem Ausbruch der Krankheit können sich die meisten keine adäquate medizinische Behandlung leisten.
Jedoch leiden Infizierte neben den verheerenden körperlichen und psychischen Folgen, die das Virus mit sich bringt vor allem auch unter Stigmatisierung und Diskriminierung durch die Gesellschaft. Sie werden ausgeschlossen und meist von der eigenen Familie verstossen. Man vermeidet es mit ihnen in einem Raum zu sein oder sie gar zu berühren. Sie werden verspottet und beschimpft. Aufgrund dessen gehen viele Menschen erst gar nicht zum Testen und soweit sie über ihre Infektion bescheid wissen, versuchen sie diese so lange wie möglich zu verbergen.
Menschen die mit HIV/AIDS leben, leiden unter einem enormen psychischen Druck und nicht selten vegitieren sie einsam und isoliert bis zum Tod.